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Studien rund um die Welt

Rüebli für Adleraugen

Die Sehkraft kann durch die Ernährung verbessert werden!Fünf oder mehr Portionen carotinoidreiche Nahrungsmittel, wie etwa Karotten, rote Paprika oder Aprikosen, pro Woche (pro Portion ca. 150 - 200gr) helfen, das Risiko für eine Sehschwäche im Alter zu senken. Denn der Körper zieht das darin enthaltene Betakarotin heraus und wandelt es in Vitamin A um. Das wiederum ist vor allem für die Macula lutea, den gelben Fleck auf der Netzhaut des Auges, der Stelle des schärfsten Sehens, so wichtig. Kommt es hier zu einer Unterversorgung des Gewebes mit dem Augen-Vitalstoff Vitamin A, aber auch Lutein, Vitamin B2, C, E, Selen und Zink, kann es schon zehn Jahre später zu ersten Anzeichen einer Makula Degeneration kommen. Sie ist der häufigste Grund für Erblindung. 

 

Freispruch für Kaffee

Kaffee und andere Koffeinhaltige Getränke rauben dem Körper doch keine Flüssigkeit, wie lange vermutet wurde. Das zeigen jetzt Studien des Nebraska Medical Center in den USA und vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Der harntreibende Effekt wird vom Körper wieder ausgeglichen und ist bei chronischen Kaffeetrinkern auch weniger stark ausgeprägt. Trotzdem sollten nicht mehr als vier Tassen täglich getrunken werden, damit der Kreislauf nicht zu stark angeregt wird. Und am besten in kleinen Portionen über den Tag verteilt. Das hält besser wach, wie Experten der Uni von Chicago feststellten. So wird der Hormon-Kreislauf durchbrochen, der Müdigkeit hervorruft.


Es gibt heute 4 mal mehr übergewichtige Kinder als vor zehn Jahren

Es gibt heute 2 mal mehr übergewichtige Erwachsene als vor zehn Jahren


Sportler und Ernährung

Wer sportlich ist, braucht sich um die Ernährung keine Gedanken zu machen? Weit gefehlt. US-Forscher der Harvard School pf Public Health fanden in Studien mit 100'000 Frauen heraus, dass Bewegung und gesunde Ernährung für eine lange Lebenserwartung kombiniert werden müssen. Wer nur gesund isst, gleicht damit nicht die fehlende Bewegung aus. Es muss ja nicht gleich Hochleistungssport sein. Entspannter Freizeitsport und selbst Treppensteigen zählen.


Viel Geschmack macht schlank

Bitterstoffe in Lebensmitteln sind gut für alle, die auf ihre Linie achten. Denn Bitterstoffe können beim Abnehmen helfen. Durch ihren intensiveren Geschmack machen sie schneller satt und regen zudem die Verdauung an. Auch Lust auf Süsses und Heisshunger-Attacken werden durch die bittere Note reduziert. Die Lebensmittel hier unten enthalten Bitterstoffe. Die Lebensmittelindustrie verfolgt ein anderes Interesse. Sie erforscht, wie sie den Bittergeschmack in Produkten unterdrücken kann. Schliesslich will die Industrie keine schnelle Sättigung der Verbraucher, sondern möglichst viel von ihren Produkten verkaufen

Lebensmittel Bitterstoff
Artischocke Cynaropicrin
Kaffee Koffein
Endivie Lactucin
Löwenzahn Sitosterol
Tomaten Zimtsäure
Kartoffeln Solanin
Zitrusfrüchte Limonin

 

Scharf essen

Bei Sodbrennen sollte nicht auf scharfes Essen verzichtet werden. Das Alkaloid Capsaicin in Chili und scharfer Paprika lindert nämlich die Symptone von Verdauungsstörungen, deren Folge auch Sodbrennen ist. Das Capsaicin reizt Nervenenden, die normalerweise Wärmimpulse wahrnehmen. Das empfinden wir als brennende Schärfe. Gleichzeitig desensibilisiert Capsaicin die Enden der schmerzempfindlichen Fasern, und der Körper gewöhnt sich an scharfes Essen. Der gleiche Effekt ist auch heilsam bei Verdauungsstörungen. Bei Sodbrennen sollte ausserdem die Mahlzeit langsam und in Ruhe eingenommen werden.

 

Die innere Uhr

Der Organismus funktioniert nach bestimmten, individuellen Rhythmen, die auch die Leistungsfähigkeit beeinflussen. Hören wir auf diese innere Uhr! Verzichten wir auf den Mittagsschlafe, wenn wir danach völlig gerädert sind. Stattdessen abends früher ins Bett gehen. Auch das richtige Schlafmass ist entscheidend. Zu viel Schlaf kann genauso schlapp machen wie zu wenig. Normal sind sechs bis acht Stunden. Kaffee in Massen erschöpft den Kreislauf. Pausen im Alltag einplanen, und sich in der frischen Luft bewegen. Das gibt Sauerstoff und die Melatoninproduktion wird angekurbelt. Möglichst viele kleine Portionen über den Tag verteilt essen. Fettige und kalorienreiche grosse Mahlzeiten machen müde, weil die Verdauungsarbeit Energie raubt.

 

Wahr oder nicht wahr?

 

 

Schokoladengenuss fördert Pickel

Falsch!             Wahr!

 

 

Fettige Haut muss man häufiger waschen

Falsch!             Wahr!

 

 

Backpulver macht die Zähne weiss

Falsch!             Wahr!

 

 

Zitronen machen zarte Ellenbogen

Falsch!             Wahr!

 

 

Rasiert Beinhaare wachsen schneller stärker nach

Falsch!             Wahr!

 

 

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